Start Futterkosten in der Schweinemast senken – Effizienz steigern & Kosten reduzieren

Futterkosten in der Schweinemast senken – Effizienz steigern & Kosten reduzieren

In der Schweinemast zählen Futterkosten zu den größten Kostenfaktoren. Aufgrund steigender Rohstoffpreise, insbesondere von Soja, zählt heute mehr denn je Effizienz in der Fütterung. Optimierte Rationen, die genau am Bedarf von Mastschweinen liegen und eine optimale Nähr­stoff­ver­wert­ung bringen. Denn das Ziel ist klar: nicht mehr Futter als nötig und gleichzeitig maximale Leistung sichern, um die Wirtschaft­lichkeit in der Schweinemast zu gewährleisten.

Folgende drei zentrale Fütterungsstrategien haben sich als besonders wirkungsvoll erwiesen, um Futterkosten zu senken:

  1. Phasenfütterung, um die Nährstoffversorgung exakt an den sich verändernden Bedarf während der Mastperiode anzupassen
  2. Eiweißreduktion durch Wirkstoffe mit hoher Lysin-Ausstattung – vor allem bei hohen Sojapreisen
  3. Verbesserte Futterverwertung durch phytogene Zusatzstoffe wie Digestarom® Mast

Phasenfütterung – Bedarfsgerechte Versorgung senkt die Futterkosten

Die Phasenfütterung teilt die Schweinemast in verschiedene Abschnitte – typischerweise in Vormast, Mittelmast und Endmast – und passt die Nährstoffzufuhr exakt an den Bedarf der Tiere in den jeweiligen Wachs­tums­phasen an. In der Anfangsmast werden durch intensive Fütterung Wachs­tumspotenzial und Mager­fleisch­an­satz­ver­mögen voll ausgeschöpft. In der Endmast wird eine Über­ver­sorgung mit teuren Nährstoffen wie Protein, Aminosäuren oder Energie vermieden – das bedeutet keine Verschwendung und dadurch keine unnötigen Futterkosten.

Achtung: Je näher am Bedarf des Tieres formuliert wird, umso wichtiger ist es, die genauen Nährstoffgehalte seiner Futtermittel (Getreide, Soja etc.) zu kennen, um eine Unterversorgung zu vermeiden.

Eiweißreduzierte Fütterung – Lysin einsetzen und Soja gezielt einsparen, um so die Futterkosten zu senken

Ein gezielter Einsatz von Wirkstoffen mit hoher Aminosäuren-Ausstattung lohnt sich – vor allem in Zeiten von hohen Sojapreisen. Durch eine stickstoffreduzierte Fütterung können Futterkosten in der Schweinemast deutlich gesenkt werden. Es ist allerdings wichtig, die eingesetzten Rohstoffe richtig zu bewerten und die aktuellen Mast- und Schlachtleistungen zu kennen.

Dabei gilt es jedoch betriebsindividuell genau abzuwägen: Eine Proteinabsenkung ist nur dann sinnvoll, wenn Tageszunahmen, Futterverwertung und der Magerfleischanteil weiterhin im optimalen Bereich bleiben.

Futterverwertung verbessern – Digestarom® Mast für mehr Wirtschaftlichkeit in der Schweinemast

Wissen Sie, wie viel Futter Ihre Mastschweine für 1 kg Zuwachs benötigen? Die Futterverwertung (Futterverbrauch in kg geteilt durch Gewichtszunahme in kg) ist eine zentrale Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit in der Schweinemast. Besonders bei hohen Futterkosten ist eine gute Futtereffizienz entscheidend.

Wie lässt sich die Futterverwertung verbessern?

  • Hochwertige und hygienisch einwandfreie Rohstoffe
  • Optimale Haltungsbedingungen
  • Gesunde, stressfreie Tiere
  • Einsatz gezielter Futterzusätze wie Digestarom® Mast

Ein wissenschaftlicher Versuch an der Schweine­prüfanstalt Streitdorf (ÖSPA) in Kooperation mit der BOKU Wien zeigte, dass der pflanzliche Futter­mittel­zu­satz Digestarom® Mast die Mastleistung deutlich verbessert:

  • 5,4 % verbesserte Futterverwertung
  • 5,3 % höhere Tageszunahmen
  • 6,7 Tage verkürzte Mastdauer

Das Ergebnis wurde auch in einem praxisnahen Feldversuch in St. Georgen (2021) bestätigt. Der Einsatz des Mineralfutters PROFI Mast 8 gegenüber dem Mineralfutter Mast 8 zeigte:

  • 5% verbesserte Futterverwertung
  • 4% höhere Tageszunahmen
  • 5 Tage verkürzte Mastdauer

Der Praxisversuch 2021 zeigte zudem, dass die höheren Futterkosten von 2,20 € mit einem Mehrerlös von 4,10 € durch die verbesserte Leistung gedeckt werden konnten. Der Gewinn abzüglich Mehrkosten lag bei 1,90 € pro Mastschwein.

Wer die Futterverwertung optimiert, senkt effektiv seine Futterkosten in der Schweinemast und steigert die Rentabilität – ohne Leistungseinbußen.

Futterkosten senken – drei gezielte Maßnahmen für wirtschaftliche Schweinemast

Die Reduktion der Futterkosten in der Schweinemast ist möglich – und zwar durch drei gezielte Maß­nahmen: Durch eine bedarfsgerechte Phasen­fütter­ung lassen sich Nähr­stoffe exakt dosieren und Über­ver­sorgungen ver­mei­den. Die gezielte Eiweißreduktion durch den Einsatz lysinreicher Wirk­stoffe hilft, teure Ei­weiß­kom­po­nen­ten einzusparen, ohne die Leistung zu gefährden. Und eine verbesserte Futter­ver­wertung steigert die Effizienz und senkt den Futter­ver­brauch pro kg Zuwachs deutlich.

Ein genauer Blick auf die Möglichkeiten zur Fütter­ungs­opti­mierung lohnt sich – denn deutliche Kosten­ein­sparungen bei den Futter­kosten sind realistisch. Wichtig ist dabei ein ganz­heitlicher Blick auf den Betrieb. Setzen Sie be­son­ders in Phasen hoher Betriebskosten auf hochwertige Futter­konzepte, denn: Ein Investment in Fütter­ungs­effizienz zahlt sich am Ende aus.

Aus der Beratung

Fachwissen, das hilft: Unsere Expert:innen beantworten hier die wichtigsten Fragen aus der landwirtschaftlichen Praxis.

In der Schweinemast lassen sich Futterkosten durch drei bewährte Strategien deutlich senken: Phasenfütterung passt die Nährstoffversorgung exakt an Vormast, Mittelmast und Endmast an – keine Überversorgung mit teuren Nährstoffen wie Protein, Aminosäuren oder Energie in der Endmast. Eiweißreduzierte Fütterung mit lysinreichen Wirkstoffen (14% statt 8% Lysin im Mineralfutter) reduziert teure Sojakomponenten ohne Leistungseinbußen – besonders wirksam bei hohen Sojapreisen. Verbesserte Futterverwertung durch phytogene Zusatzstoffe wie Digestarom® Mast senkt den Futterverbrauch pro kg Zuwachs um bis zu 5% bei gleichzeitig höheren Tageszunahmen und verkürzter Mastdauer. Zusätzlich wichtig: hochwertige Rohstoffe, optimale Haltungsbedingungen, gesunde und stressfreie Mastschweine sowie Kenntnis der genauen Nährstoffgehalte eigener Futtermittel.

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Ja, Phasenfütterung lohnt sich definitiv in der Schweinemast und ist eine der wirksamsten Maßnahmen zur Senkung der Futterkosten. Die Phasenfütterung teilt die Schweinemast in Vormast, Mittelmast und Endmast und passt die Nährstoffzufuhr exakt an den Bedarf der jeweiligen Wachstumsphase an. In der Anfangsmast wird durch intensive Fütterung das Wachstumspotenzial und Magerfleischansatzvermögen voll ausgeschöpft. In der Endmast werden Überversorgungen mit teuren Nährstoffen vermieden – das senkt die Futterkosten ohne Verschwendung. Je mehr Phasen gefahren werden (2-phasig oder 3-phasig), desto höher die Einsparung. Wichtig: Je genauer am Bedarf formuliert wird, umso wichtiger ist die Kenntnis der exakten Nährstoffgehalte der eigenen Futtermittel, um Unterversorgungen zu vermeiden.

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Die Futterverwertung – also wie viel Futter für 1 kg Zuwachs benötigt wird – lässt sich durch mehrere Faktoren verbessern: Hochwertige und hygienisch einwandfreie Rohstoffe sind die Grundlage für gute Futterverwertung in der Schweinemast. Optimale Haltungsbedingungen mit richtigem Stallklima, ohne Zugluft und Stress reduzieren den Erhaltungsbedarf. Gesunde, stressfreie Mastschweine verwerten Futter deutlich besser als kranke oder gestresste Tiere. Gezielte Futterzusätze wie Digestarom® Mast verbessern nachweislich die Futterverwertung um bis zu 5% und steigern gleichzeitig die Tageszunahmen. Wissenschaftliche Versuche zeigten zudem eine verkürzte Mastdauer. Eine bessere Futterverwertung senkt direkt die Futterkosten pro kg Zuwachs und steigert die Wirtschaftlichkeit ohne Leistungseinbußen – besonders wichtig bei hohen Futterkosten.

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